Flüchtlingsunterbringung in Gräfelfing

 

Bezug der neuen Flüchtlingsunterkünfte Großhaderner Straße

Januar 2016

In der KW 2 / 2016 fand der Umzug der Gräfelfinger Flüchtlinge aus der TSV-Turnhalle in die neue Flüchtlingsunterkunft statt. Die moderne, modulare Wohnanlage ist eine der ersten dieser Art mit schlüsselfertiger Anlieferung, die im Landkreis von dem Projektentwickler ehret + klein umgesetzt wurde.

Die TSV-Turnhalle steht damit wieder für den Sport zur Verfügung. Zeitgleich wurden auch Flüchtlinge aus Oberhaching sowie von anderen Standorten in die neue Unterkunft an der Großhaderner Straße umgesiedelt. Insgesamt können rund 200 Personen an der Großhaderner Straße untergebracht werden. Jedes zweigeschossige Haus bietet Platz für 32 Personen.

Die neuen Häuser sind um einen zentralen Platz gruppiert - eine Anordnung, die das künftige Miteinander betont. Nach den Interimslösungen in den KHG- und TSV-Turnhallen finden die Flüchtlinge nun hier ein erstes Zuhause - allerdings ist auch dieses nur für eine Übergangszeit gedacht, bis die Entscheidung über den Aufenthaltsstatus gefällt ist.

Zur besseren Integration werden weiterhin Deutschkurse und soziale Betreuung gewährleistet. In einem der Häuser sind Büroräume für Sozialbetreuung und Sicherheitsdienst untergebracht. Es steht den Flüchtlingen auch ein Ansprechpartner der Gemeinde dauerhaft zur Verfügung. Wolfgang Becker ist der neue Sozialbetreuer. Darüber hinaus gibt es einen Raum für Besprechungen und Schulungen.

Die Unterkunft in Gräfelfing ist ein Pilotprojekt im Landkreis München, nach dem Gräfelfinger Modell werden weitere Unterkünfte im Landkreis entstehen. . Das Ziel, Menschen in Not eine solide und ansehnliche Adresse zu geben, konnte erfolgreich umgesetzt werden. Die Anlage fand bei der Besichtigung sehr viel positive Resonanz.

 

Einladung zur Besichtigung der neuen Flüchtlingsunterkünfte am 16.12.2015

Dezember 2015

Am Mittwoch, 16. Dezember, waren alle Interessierten zur Besichtigung der neuen Asylbewerberunterkunft eingeladen. Landrat Christoph Göbel und Bürgermeisterin Uta Wüst begrüßten.

Zur kompletten amtlichen Bekanntmachung

 

Mit dem Bau der Flüchtlingsunterkünfte geht es voran

November 2015

Rund die Hälfte der Baumodule am Neurieder Weg, in die Mitte Dezember die Gräfelfinger Flüchtlinge einziehen sollen, stehen schon. Insgesamt werden es sechs Doppelhäuser und eine Doppelhaushälfte in moderner Holzverbundbauweise. Diese sind auf Punktfundamenten errichtet und vom Investor schlüsselfertig bereitgestellt. Jedes zweigeschossige Haus bietet Platz für 32 Personen, in einer Doppelhaushälfte wohnen 16 Personen, je 8 pro Geschoss. Die Erschließung erfolgt über eine Treppe in der Mitte. Die Unterkünfte sind mit Heizung, Strom und Wasser versorgt.

208 Personen sollen am Neurieder Weg in insgesamt sieben Gebäuden Platz finden. Es wird von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen. Auf dem Gelände steht auch ein KFZ-Stellplatz zur Verfügung, außerdem Fahrradstellplätze und eine Spielfläche. Die Erschließung erfolgt ausschließlich über die Großhaderner Straße.

 

Dreifach-Turnhalle des Kurt-Huber-Gymnasiums ist wieder frei

Oktober 2015

Am 16. Oktober 2015 informierte das Landratsamt München, dass Ende KW 43 die Dreifachturnhalle des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing geräumt werde. Ein Teil der Asylbewerber zog in die Traglufthalle nach Oberhaching um, bis zu 70 Personen fanden in der Turnhalle des TSV vorübergehend ein neues Zuhause. Sie haben schon gute Kontakte geknüpft und zum Teil begonnen, Deutsch zu lernen. Daher hatte sich der Helferkreis Asyl dafür stark gemacht, dass diese Menschen aus Syrien und Afghanistan in Gräfelfing bleiben können.

Der Landkreis und die Gemeinde danken vor allem dem Helferkreis Asyl, aber auch der Schulfamilie und den Anwohnern herzlich für die tatkräftige Unterstützung bzw. für das Verständnis in den vergangenen Wochen. Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre die Integration nicht in diesem Maße gelungen. Der Landkreis bittet nun die Gräfelfingerinnen und Gräfelfinger, die Menschen auch weiterhin so herzlich wie bisher aufzunehmen.

Amtliche Information des Landkreises

 

Beginn der Bauarbeiten zu den Notunterkünften am Neurieder Weg

Oktober 2015

In seiner Sitzung vom 19. Mai 2015 hatte der Gemeinderat beschlossen, dem Landratsamt eine Fläche im Gemeindebesitz für die Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft anzubieten – und zwar ein Teilstück der Fläche an der Großhaderner Straße, Ecke Neurieder Weg.

208 Personen sollen dort in insgesamt sieben Gebäuden Platz finden. Nun haben die vorbereitenden Arbeiten auf dem Gelände begonnen. Voraussichtlich werden diese bis Mitte Dezember abgeschlossen sein. Der Gräfelfinger Gemeinderat hatte sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Fläche für die Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft bereit zu stellen.

Auf dieser sollen Asylbewerberunterkünfte in Form von sechs Doppelhäusern und einer Doppelhaushälfte errichtet werden. Diese zweigeschossigen Modul-Doppelhäuser werden in Holzverbundbauweise ausgeführt. Sie besitzen je Wohneinheit zwei Zugänge, einen im Erdgeschoss und einen im Obergeschoss. 32 Personen werden jedes Doppelhaus bewohnen, die einzelne Doppelhaushälfte beherbergt dementsprechend 16 Personen. Die Häuser werden durch das Landratsamt in hochwertiger Bauweise errichtet. Es wird von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen.

Die Unterkünfte sind versorgt mit Heizung, Strom und Wasser. Es wird insgesamt ein KFZ-Stellplatz zur Verfügung stehen, außerdem Fahrradabstellplätze und eine Spielfläche. Die Erschließung erfolgt ausschließlich über die Großhaderner Straße.

Das Landratsamt sieht die Betreuung der Menschen durch Sozialarbeiter vor. Außerdem beabsichtigt die Gemeinde Gräfelfing, eine zusätzliche Stelle zu schaffen, um die Betreuungssituation weiter zu verbessern. Die Unterstützung für die Flüchtlinge im Würmtal organisiert und koordiniert der Helferkreis Asyl mit großem Engagement. Wer mitarbeiten möchte, kann sich an die Würmtal-Insel oder den Helferkreis Asyl wenden. Zur Unterstützung des Helferkreises wird künftig eine zusätzliche Teilzeitkraft bei der Würmtal-Insel mit Verwaltungsaufgaben und koordinierenden Aufgaben befasst sein. Diese Stelle wird von den Gemeinden Gräfelfing, Krailling und Planegg gemeinsam finanziert.

Kontakt Würmtal-Insel:
Telefon: 089 / 89 32 97 40
E-Mail: info@wuermtal-insel.de

Kontakt Helferkreis Asyl:
E-Mail: helfer-asyl-graefelfing@gmx.de

 

Spenden für die Flüchtlinge im Würmtal

September 2015

Kein anderes Thema beherrscht den Landkreis im Moment so sehr wie die menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge. Die Hilfsbereitschaft in den vergangenen Wochen war sehr groß.

Da es wirklich sehr viele Sachspenden gab, bittet der Helferkreis Asyl nun darum, vorerst keine weiteren Spenden mehr zur Dreifachturnhalle zu bringen!

Aktuell sind die Flüchtlinge mit Kleidung, Spielzeug und allem Weiteren ausreichend versorgt. Weitere Spenden sind derzeit nicht mehr notwendig und können wegen fehlender Lagerkapazitäten auch nicht mehr angenommen werden.

Bitte heben Sie Ihre Sachspenden, wenn möglich, vorerst bei sich auf. Vielen Dank! In den kommenden Monaten werden sicherlich weitere Dinge benötigt werden.

Willkommen sind allerdings weiterhin Geldspenden, mit denen Materialien für Deutschkurse oder benötigte Medikamente finanziert werden. Diese können unter folgender Kontonummer vorgenommen werden:

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Planegg, 
Kreissparkasse München
IBAN DE 1170 2501 500 180 452 443
Verwendungszweck: Helferkreis Asyl

Die Gemeinde Gräfelfing bedankt sich für all die Anteilnahme und aktive Unterstützung.

Informationen erhalten Sie auch bei der Würmtal-Insel:
Telefon: 089 / 89 32 97 40, E-Mail: info@wuermtal-insel.de

Adresse KLAWOTTE: Einsteinstr. 1, Martinsried, Tel. 01578/594 87 34,
Öffnungszeiten:  Mo und Mi 9.00 - 14.00, Fr 13.00 - 18.00, samstags geschlossen.
Schließzeiten 2016:
Urlaub von 22.08.2016 bis 04.09.2016, 07.11.2016 bis 20.11.2016 und 21.12.2016 bis 06.01.2017

 

Dreifachturnhalle des Kurt-Huber-Gymnasiums wird vorübergehend zur Notunterkunft für Flüchtlinge

August 2015

Bis das Traglufthallenkonzept des Landkreises greift, müssen noch einmal Turnhallen zur Unterbringung herangezogen werden

Die Kapazitäten für Flüchtlinge in dezentralen Unterkünften sind erschöpft. Rund 600 Menschen sind bereits behelfsmäßig in verschiedenen Turnhallen des Landkreises München untergebracht. Hinzu kommen zurzeit wöchentlich rund 90 Neuzuweisungen von Asylbewerbern an den Landkreis München, die ebenfalls untergebracht werden müssen. Bis alle diese Menschen in den sieben geplanten Traglufthallen, die der Landkreis als Übergangsunterkünfte errichtet, untergebracht werden können, müssen noch einmal kurzfristig mehrere Turnhallen belegt werden.

In einer Eilmaßnahme wurde daher die Dreifachturnhalle des Kurt-Huber-Gymnasiums am Adalbert-Stifter-Platz 4 in eine Notunterkunft umgestaltet. Bis zu 200 Menschen finden hier voraussichtlich für wenige Wochen eine Bleibe. Aus momentaner Sicht soll die Halle zum Ende der Sommerferien wieder freigegeben werden. Die ersten Flüchtlinge kamen bereits am Mittwoch, 19. August.

„Wir müssen alle zusammenhelfen, um den Menschen, die in unserem Land Zuflucht vor Verfolgung suchen, beizustehen und ihnen ein Dach über dem Kopf zu bieten. Selbstverständlich stellen wir uns in Gräfelfing ebenso dieser Verantwortung wie andere Gemeinden im Landkreis auch, “ so die Erste Bürgermeisterin der Gemeinde, Uta Wüst.

Bei einer ersten Besichtigung der Turnhalle durch Mitarbeiter des Landratsamts Ende Juli reagierte man auch von Schulseite angesichts der großen und noch immer steigenden Flüchtlingszahlen mit Verständnis. Der Schulsport könne auch im Freien stattfinden, solange es das Wetter zulässt.

Ein Unternehmen versorgt die Flüchtlinge während ihres Aufenthalts in der Gräfelfinger Dreifachturnhalle mit Essen. Rund um die Uhr stehen ein Objektbetreuer und ein Sicherheitsdienst als Ansprechpartner zur Verfügung. Um die soziale Betreuung der Menschen werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes kümmern.

Bislang konnte das Landratsamt München im gesamten Landkreis nur gute Erfahrungen im Zusammenleben von Asylbewerbern und Gemeindeangehörigen verzeichnen. Es zeige sich, dass die Flüchtlinge, die häufig der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind, vielfach selbst mit Ängsten in ihrer neuen Umgebung zu kämpfen haben. Daher bittet das Landratsamt Bürgerinnen und Bürger, die das möchten, offen auf die Menschen zuzugehen und Kontakte zu suchen.

Für Fragen oder Anliegen rund um die Unterkunft stehen Ansprechpartnerinnen der Koordinierungsstelle Asyl im Landratsamt zur Verfügung:
Frau Lang und Frau Sternstein-Böttcher, Telefon: 089/6221-2343 bzw. -2907;
E-Mail: asylbewerberunterbringung@lra-m.bayern.de

Wer vor Ort helfen möchte, kann sich an die Würmtal-Insel oder den Helferkreis Asyl wenden:
Würmtal-Insel: Telefon: 089 / 89 32 97 40, E-Mail: info@wuermtal-insel.de

Die Helfergruppe KHG Halle hat die E-Mail-Adresse: helfer-asyl-graefelfing@gmx.de

Team Spenden: spenden-asyl-planegg@gmx.de

Langfristig geplante Flüchtlingsunterkunft

Mai / Juni 2015

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 19.05.2015 beschlossen, dem Landratsamt eine Fläche im Gemeindebesitz für die Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft anzubieten. Es handelt sich um ein Teilstück der Fläche an der Großhaderner Straße, Ecke Neurieder Weg. Die Gemeinde hatte dazu zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, an der rund 350 Interessierte teilnahmen.

Geplant ist eine Unterbringung von maximal 200 Menschen. Im Ferienausschuss des Gräfelfinger Gemeinderats wurde der Bauantrag einstimmig genehmigt. Das Haus für die Flüchtlinge wird durch das Landratsamt in hochwertiger Bauweise errichtet. Momentan wird von einer Nutzungsdauer für etwa 10 Jahre ausgegangen.

Damit rücken Gemeinden und Landkreis von der bisher bewährten dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge ab, da der anhaltende Zustrom hier momentan keine andere Wahl lässt.

Das Landratsamt sieht die Betreuung der Menschen durch Sozialarbeiter sowie Deutschkurse an dem Standort vor. Zusätzlich wird die Gemeinde eine professionelle Kraft einstellen, um die Betreuungssituation noch weiter zu verbessern. Die Menschen, die bisher im Würmtal Zuflucht gefunden haben, werden sehr gut durch den Helferkreis Asyl betreut.