Neuer Spielplatz "An der Dornwiese" eröffnet

04.07.2017

Die Grünfläche An der Dornwiese / Lindenstraße eignet sich hervorragend für einen großzügigen Spielplatz mit insgesamt fünf Spielstationen, zwei Bänken und luftiger Grüngestaltung. Heute wurde die neue Spielfläche offiziell eröffnet. Bürgermeisterin Uta Wüst und Bauamtsmitarbeiter Roland Strecker erläuterten die einzelnen Spielgeräte sowie die Charakteristik des neuen Platzes in der so genannten „Waldsiedlung“. Kinder des Kindergartens „Sonnenblume“ in der Rottenbucher Straße testeten gleich die neuen Angebote.

Ein Antrag im Gemeinderat 2014 forderte einen zusätzlichen Spielplatz für die so genannte „Waldsiedlung“ – den Ortsbereich zwischen Paul-Diehl-Park und Bahn. Ursprünglich angedacht war der Lindenplatz als Standort, dieser wurde jedoch in seinem Platzcharakter mit Erholungswert als zu erhaltenswert eingestuft und man einigte sich auf eine Grünfläche im Gemeindebesitz an der Ecke „An der Dornwiese / Lindenstraße“. 

Gräfelfing verfügt bereits über zahlreiche Spiel- und Bolzplätze, die weiträumig über das gesamte Gemeindegebiet verteilt sind. Zuletzt wurde Ende August 2016 der neue Spielplatz am Neunerberg eröffnet (Prof.-Max-Dieckmann-Platz) mit insgesamt sieben Spielgeräten und einer großen Kletter- und Spielkombination. Dieser ist geeignet für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Nun kommt ein weiterer Spielplatz hinzu: Das Spielangebot umfasst eine Vogelnestschaukel, einen Klettertrichter, eine detailreiche Spielkombination, einen Sandkasten sowie einen Spielhügel mit Rutsche.

Besonders entwicklungsfördernde Spielkombination

Die Spielkombination aus der Serie „Clevermoto“ wurde speziell angeschafft, um die frühkindliche Entwicklung zu fördern: „Dieses Modell hat uns überzeugt“, so Roland Strecker, in der Bauabteilung zuständig für den Spielplatzbau. „Der Hersteller wurde bereits 2012 von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V. mit dem Qualitätssiegel „besonders entwicklungsfördernd“ ausgezeichnet. Durch die vielfältigen Möglichkeiten an der Anlage wie Klettern, Rutschen, Turnen, Schaukeln, Hüpfen, Hangeln oder Balancieren werden kleine Kinder mit allen Sinnen gefordert und können ihre Fähigkeiten ausprobieren. Wir haben diese Kombination gründlich recherchiert und deswegen ausgewählt, weil sie auch eine besonders lange Beschäftigungsmöglichkeit bietet und damit die Konzentration fördert.“ 

Breite Variation an Spielmöglichkeiten

Um eine möglichst ausgewogene Bandbreite an verschiedenen Spielgeräten zu realisieren und dabei auf Wünsche von Eltern einzugehen, konnten die Anlieger im Rahmen des Lindenplatzfestes 2015 eigene Ideen formulieren. Die Ergebnisse – wie beispielsweise der Wunsch nach Klettermöglichkeiten – flossen in die Planungen mit ein.

Auf der Seite zur Lindenstraße hin wurde ein stabiler Zaun aufgestellt, der mit Kletterpflanzen bepflanzt wird. Diese Einfriedung ist nötig, da zur Lindenstraße hin eine Böschung abfällt. „Mit dem Zaun ist gewährleistet, dass Kinder beim Spielen nicht auf die Straße geraten“, so Strecker.  Für Eltern und Begleitpersonen wurden auch auf dem neuen Spielplatz wieder zwei Bänke aufgestellt – in der Nähe zu den Spielgeräten für die kleineren Kinder, um diese gut beaufsichtigen zu können.

 

Bildunterschrift:

Neben Bürgermeisterin Uta Wüst und Bauamtsmitarbeiter Roland Strecker (links im Bild) waren auch Kinder des Kindergartens „Sonnenblume“ aus der Rottenbucher Straße gekommen, um die neuen Spielgeräte zu testen. Begleitend wurden sie von der Leiterin Ingrid Canepa (2.v.r.) sowie einigen Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen.

Bilder: Birgit Doll