Symbol für das Miteinander: Gemeinde gibt Gräfelfinger "Corona-Schlange" dauerhaften Platz

05.10.2020

Während der Corona-Lockdown-Zeit entstand deutschlandweit ein buntes Phänomen: An immer mehr Spazierwegen und auf Wiesen sah man „Corona-Schlangen“ wachsen – Gebilde aus Steinen, die mit Farben und Beklebungen verziert waren. In Gräfelfing setzte sich Barbara Rehbock, Dipl. Sportwissenschaftlerin und Inhaberin von Sports4Women, dafür ein, dass ebenfalls eine solche Schlange zustande kam, und zwar auf einer Wiese neben dem Wasserrad am Anger.  Da es nun in den Herbst geht und viele der Steine nicht witterungsbeständig bemalt wurden, hat sich die Gemeinde entschlossen, die Aktion zu unterstützen und dauerhaft sichtbar zu machen. Daher wurden alle noch ansehnlichen Steine, die den Sommer „überlebt“ hatten, ausgewählt. Insgesamt 600 Steine wurden vom Gräfelfinger Betriebshof am Bahnhofsplatz als Kunstwerk installiert – und zwar an der kleinen Böschung vor dem Café Gräfelfinger.

„Die Corona-Pandemie verlangt jedem Einzelnen von uns viel ab – ganz egal, ob man betroffen ist von den Einschränkungen bei Kinderbetreuung und Schule, ob man einen Gewerbebetrieb hat und unter Umsatzeinbußen leidet ober einfach nur die Restriktionen des täglichen Lebens akzeptieren muss. Umso schöner finde ich eine kreative Initiative wie diese, die symbolisch für ein „Wir meistern das gemeinsam“ steht. Wie die Steine in dieser Reihe ist jeder Mensch anders, befindet sich in einer unterschiedlichen Lebenslage, aber trägt doch seinen Teil zum Gelingen des Ganzen bei. Dies ist für mich ein starkes Zeichen und die Gemeinde unterstützt diese privat gestartete Aktion darum sehr gerne“, so Bürgermeister Peter Köstler.

 

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