Der BUND Naturschutz, OG Würmtal-Nord, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den ehemaligen Gräfelfinger Hutewald auf dem Gelände des Evang. Handwerkerverein e.V. wiederherzustellen.
Ab dem 25. April soll das Projekt am Waldheim (Ende der Geigerstraße, am Wald) mit Infotafeln und gelegentlichen Führungen auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden, gleichzeitig wird es im Juni Klima-Camps für Jugendliche geben, zu denen man sich jetzt schon anmelden kann (s. unten).
Bei dem Hutewald handelt es sich um ein rund 3 ha großes Gebiet mit einer zentralen Wiese und Mischwald, das früher als Waldweide genutzt wurde. Dafür spricht der Bestand an älteren Stiel-Eichen, die sich im Laufe der Zeit verjüngt haben. Auch andere, für eine Waldweide typische, Baumarten sind vorhanden: Hainbuche, Wildapfel und Rotbuche. Nachdem die Beweidung gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde, haben sich schnellwüchsige Baumarten, vor allem Birken, Sal-Weiden und Fichten, aber auch Kiefern, ungehindert ausgebreitet. Das hat zur Folge, dass die Eichen in ihrer Entwicklung stark behindert werden. Die Äste sterben im unteren Bereich ab, die Kronen verkümmern. Diese Eichen sollen nun aber erhalten und in den nächsten Jahren nach und nach freigestellt werden. Gleichzeitig soll die Verjüngung der Eichenbestände gefördert werden.
Ende Januar 2026 wurden 50 Konkurrenzbäume gefällt, v.a. kurzlebige oder nicht mehr sehr vitale Fichten und Kiefern. Während die gefällten Laubbäume auf dem Gelände bleiben, wurden die Nadelbäume mit zwei Rückepferden bodenschonend aus dem Wald gezogen.
Am 25. April 2026, dem internationalen Tag des Baumes, wird der „Gräfelfinger Hutewald“ offiziell eingeweiht.
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