Elektro- und Elektronikgeräte

Elektronikgeräte bestehen aus bis zu 1000 verschiedenen Substanzen, darunter sind wertvolle Rohstoffe wie Kupfer oder Aluminium, gleichzeitig aber auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber und polybromhaltige Flammschutzmittel.

Seit 2006 dürfen Elektro- und Elektronik-Geräte nicht mehr in den Restmüll gegeben werden. Stattdessen sind die Hersteller von Elektronikgeräten verpflichtet worden, ein Rücknahmesystem für diese Geräte aufzubauen und die Wiederverwendung von eingebauten Rohstoffen bzw. die ordnungsgemäße Entsorgung von schädlichen Stoffen zu gewährleisten.

Privatpersonen sind gesetzlich zur gesonderten Abgabe von Elektro- und Elektronikschrott verpflichtet. Hierauf weist das Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne auf neuen Geräten hin. Elektro- und Elektronikschrott kann entweder auf dem Wertstoffhof (max. 10 Geräte) oder bei der Straßensperrmüllsammlung abgegeben werden. Die Abgabe ist grundsätzlich kostenlos. Manche Elektronikhändler bieten ebenfalls eine Rückgabemöglichkeit an. Nicht zulässig sind gewerbliche Haussammlungen von Elektroschrott.

Händler von Elektro- und Elektronikgeräten können Kleinmengen an E-Schrott, sofern sie aus privaten Gräfelfinger Haushalten kommen, kostenlos auf dem Wertstoffhof abgeben. Ab einer Menge von 10 Geräten muss vorher auf dem Wertstoffhof angerufen werden, um die Abgabe anzumelden. Ab einer Menge von 20 Geräten sind diese durch die Händler zu den Sammelstellen des Landkreises München zu liefern:

  • Firma AR Recycling, Ingolstädter Landstraße 89a, 85748 Garching
  • Wertstoffhof Taufkirchen, Karwendelstraße 5, 82024 Taufkirchen, Mittwochs 9-12h
    nach Anmeldung

Die Innovationszyklen von Elektrogeräten werden immer kürzer. So werden häufig Geräte ausrangiert, obwohl sie viel zu schade für den Müll sind. Geben Sie diese zur Wiederverwendung weiter - an Freunde, an entsprechende Händler, oder an wohltätige Einrichtungen (zum Beispiel an die Caritas oder die Diakonie).