Aktuelle Bauprojekte

Hochbau

Erweiterung des Schulcampus Lochham

Akuter Raumbedarf sowohl am Kurt-Huber-Gymnasium als auch an der Volksschule Lochham macht es nötig, den Schulcampus Lochham zu erweitern. Das größte aktuelle Bauprojekt hier ist die:

 

Neue Dreifeldsporthalle mit Schwimmbad: 

In Gräfelfing soll eine neue Dreifeldsporthalle inklusive Schwimmbad mit 25-Meter-Becken gebaut werden. Das Raumprogramm und die Gestaltung der neuen Halle wurden bereits durch den Gemeinderat verabschiedet.

Nach reiflicher Abwägung und Diskussion der möglichen Standortalternativen hatte der Gemeinderat das Gelände nördlich der Adalbert-Stifter-Straße als Standort festgelegt. Diese Entscheidung wurde in der Gemeinderatssitzung am 28. Januar 2020 nochmals bestätigt.

Folgende Gründe haben bei der Abwägung der Vor- und Nachteile des Standorts zu dieser Entscheidung geführt: Durch das Ausweichen auf die andere Straßenseite ist gewährleistet, dass auf dem Schulcampus weiterhin ausreichend Platz und Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler während der Pausen zur Verfügung steht. Der neue Standort ermöglicht, dass der Sportunterreicht der Grundschule und das Sportangebot der Vereine auch während der Bauphase aufrechterhalten werden kann. Auch wird der Schulbetrieb durch die Baumaßnahme weniger beeinträchtigt und die sichere Trennung von Baustelle und Schulbetreib ist besser möglich.

Der Eingriff in das Wäldchen an dieser Stelle, das nicht als Bannwald ausgewiesen ist, wird an anderer Stelle kompensiert. Ein beträchtlicher Teil des Waldstücks kann trotz Hallenneubau erhalten bleiben.

Nach Fertigstellung der neuen Sporthalle wird die alte Halle auf dem Campus abgerissen. Damit bietet sich die Chance, eingerahmt von den bestehenden Gebäuden (Grund- und Mittelschule mit südlichem Anbau, Kurt-Huber-Gymnasium, sanierter Nordtrakt und neue Sporthalle) eine ansprechende „Hofsituation“ als Entrée auf den Campus zu schaffen.

 

Südtrakt für die Grund- und Mittelschule

Den Anfang der größeren Änderungen machte der neue Südtrakt für die Grund- und Mittelschule. Er wurde zum Schuljahresbeginn 2018 / 2019 in Betrieb genommen und zeichnet sich aus durch:

Ein flexibles Raumkonzept: Falls Anforderungen sich ändern, können die Nutzungen jederzeit leicht angepasst werden. So könnte ein Mehrzweckraum beispielsweise auch als Klassenzimmer oder Küche verwendet werden.

Raumgewinn: Der Anbau bietet auf drei Ebenen rund 3.000 Quadratmeter mehr Raum, verteilt auf 30 einzelne Räume.

Folgende Raumaufteilung: Auf der unteren, abgesenkten Ebene befindet sich der Hort mit vier Gruppenräumen und den dazugehörigen Hausaufgabenräumen. Die Nachmittagsbetreuung ist im Erdgeschoss angesiedelt mit vier Gruppenräumen und Mehrzweckraum. Im Obergeschoss gibt es fünf Klassenzimmer, einen Computerraum, einen Werkraum, ein Lehrer- und Elternsprechzimmer sowie eine kleine Bibliothek.

Photovoltaik für die Umwelt: Wie durch den Bauauschuss beschlossen, wurde auf dem Dach des Anbaus Süd eine Photovoltaikanlage installiert, die bis zu 17.000 Kilogramm Kohlenstoffdioxid im Jahr einsparen kann.

Ausführlicher Artikel zum architektonischen Konzept des Anbaus Süd im Bürgerjournal "Gräfelfinger Leben", Ausgabe 2/2018
 

 

Nordtrakt frei für neue Nutzungen

Der durch die Baumaßnahme frei gewordene Nordtrakt der Volksschule wird dem Kurt-Huber-Gymnasium zur Verfügung gestellt, sobald er komplett saniert wurde.

 

Senioren- und Pflegeheim Rudolf und Maria Gunst-Haus (RMG)

Seit Oktober 2016 führt ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Gemeinde, die gemeinnützige GmbH "RMG gGmbH", das Seniorenheim.

In der Sitzung des Gemeinderats am 30. April 2019 wurden einige weichenstellende Entscheidungen über Zukunftskonzept, Betreibermodell und Finanzierung des Hauses getroffen. Das Konzept sieht vor, dass die nötigen baulichen Maßnahmen über die RMG gGmbH erfolgen sollen und das Haus auch weiterhin von ihr betrieben wird. Eine Arbeitsgruppe hatte sich intensiv mit einzelnen Fragestellungen auseinandergesetzt. Ein wichtiges Ergebnis ist, dass es unumgänglich ist, den Pflegebereich neu zu bauen und daher die Nutzungen auf dem Gelände neu zu ordnen.

Das Zukunftskonzept der RMG-Arbeitsgruppe umfasst die folgenden Punkte:
 

  • Pflegeheim mit 80 Einzelzimmerplätzen inklusive aller Kurzzeitpflegeplätze
  • Solitäre Tagespflege bis 15 Plätze
  • Hauseigener interner ambulanter Pflegedienst
  • Betreutes Wohnen mit insgesamt 35 Wohneinheiten
  • 20 Personalwohnungen
  • Care- und Inklusionsberatung
  • Café mit Außenterrasse als Begegnungsstätte
     

Der geplante bauliche Ablauf sieht drei aufeinanderfolgende Schritten vor: Als erstes soll ein Neubau entlang der Friedenstraße entstehen. In diesem werden das Pflegeheim und die neue Küche untergebracht. Die europaweite Ausschreibung des Vorhabens wird zurzeit vorbereitet. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts sollen die Bewohner dann dorthin umziehen.

Während des zweiten Bauabschnitts entsteht im Osten und Süden des Grundstücks ein Neubau, in dem Flächen für Betreutes Wohnen sowie Personalwohnungen geplant sind. Der Bereich des jetzigen Pflegeheims wird dann abgerissen. An seiner Stelle entsteht in Zukunft ein Freiraum mit begrünten Aufenthaltsflächen und dem Biergarten des Pschorrhofs.

Im dritten Bauabschnitt wird der Gebäudeteil entlang der Lindenstraße saniert und zu Mietwohnungen umgebaut. Auch ein neuer „Kopfbau“ an der Ecke von Lindenstraße und Lochhamer Straße wird angrenzend an das Bestandsgebäude errichtet und ist ebenfalls zur Wohnnutzung vorgesehen.

Bei der Finanzierung des Pflegeheims kann die Gemeinde von kommunaler und staatlicher Seite Zuschüsse bis zu 6,8 Mio. Euro erhalten (allein aus dem vom Freistaat Bayern aufgelegten Zuschussprogramm „Pflege-Paket Bayern“ können für den Pflegebereich rund  4,8 Mio. Euro abgerufen werden).

Die Liegenschaft wird an die RMG gGmbH von der Gemeinde übertragen – in welcher rechtlichen Form, ob als Erbbaurecht oder Übertragung, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Die Entscheidung wird sich auch danach richten, welche Variante für die Gemeinde und die RMG gGmbH wirtschaftlicher ist.

 

Tiefbau

Straßenbauprogramm 2020

Wie jedes Jahr investiert die Gemeinde auch 2020 wieder in die nötige Sanierung von Straßen sowie Rad- und Gehwegen.

Folgende Straßen werden saniert bzw. mit neuem Abwasserkanal und / oder Wasserversorgung versehen: Übersichtsplan

 

Bauleitplanung

Jahnplatz: Bauausschuss befürwortet Bebauungsplanentwurf

Das Zentrum von Lochham rund um den Jahnplatz und den S-Bahnhof wird in den kommenden Jahren ein neues Gesicht erhalten. Erste Entwürfe eines Wohn- und Geschäftshauses in der bestehenden Baulücke wurden bereits im Bauausschuss diskutiert. Gemeinde und Bauherren sollten sich in den nächsten Monaten auf einen gemeinsamen Entwurf für die Bebauung verständigen.

Ziel ist es, den Nahversorgungsstandort Jahnplatz zu stärken. Der Lebensmittelmarkt am Platz braucht dringend eine Flächenerweiterung und das neue Gebäude soll die Möglichkeit bieten, auch weitere Einzelhandelsgeschäfte anzusiedeln, beispielsweise einen Drogeriemarkt. Zusammen mit der vorhandenen Bäckerei, der Metzgerei und dem Feinkostladen quasi schräg gegenüber würde Lochham dann über ein leistungsfähiges Nahversorgungszentrum verfügen, das für die umliegende Bevölkerung die Dinge des täglichen Bedarfs bietet. Darüber hinaus sollen ein Boardinghaus (Beherbergung für einen längeren Zeitraum) und Büroflächen entstehen.

Die Flächen gegenüber entlang der Bahngleise konnte die Gemeinde bereits erwerben und plant hier ebenfalls eine bauliche Entwicklung. Zusammen mit dem beratenden Stadtplaner wurde die städtebauliche Ausrichtung auf Häuser mit Giebeln und Satteldächern erarbeitet, ähnlich wie bei den prägenden Bestandsbauten am Jahnplatz. Zudem wurde für dieses Gebiet ein Bebauungsplan für einen „urbaner Bereich“ aufgestellt, der sich bis zum Kreisel an der Kerschensteiner Straße erstreckt.

 

Geothermie/Fernwärme mit Spitzen- und Ersatzkraftwerk

Schon vor Jahren setzte die Gemeinde Gräfelfing die Erneuerung der Energie- und Wärmeversorgung ganz oben auf ihre Agenda – auch in Anbetracht der Erfüllung der Energievision des Landkreises München. Ein wichtiges Element dabei ist der Aufbau des Fernwärmenetzes. Die Geothermie – unter Einplanung eines Spitzen- und Ersatzkraftwerks – soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

Durch den Rückzug der Firma Trinkl hat sich für die Gemeinde die Möglichkeit eröffnet, selbst geothermische Energie zu erschließen. Nachdem sie sich erfolgreich um die Aufsuchungserlaubnis beim Bergamt beworben hatte, waren im Sommer 2017 die Bürgerinnen und Bürger gefragt, die Energiewende in Gräfelfing mit zu gestalten.

In einem Kerngebiet (südlich der Autobahn und östlich der Bahnlinie) wurden 750 geeignete Gebäude identifiziert und es wurde Kontakt zu fast 400 Immobilienbesitzern aufgenommen. Hierbei informierten Mitarbeiter der Fernwärmenetz Gräfelfing GmbH über die Energieform, über die erforderlichen techischen Anschlüsse sowie über die damit verbundenen Kosten.

Das Interesse war mit fast 70 Prozent der Befragten sehr groß.

Wer Interesse an dem Thema hatte, konnte sich auch proaktiv bei der Fernwärmenetz Gräfelfing GmbH melden (Kontaktdaten siehe unten).

Ziel war es, die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in den Prozess mit einzubinden. Die Erhebung wurde im Auftrag der eigens von der Gemeinde gegründeten Fernwärmenetz Gräfelfing GmbH von der Firma energie.concept.bayern GmbH & Co. KG (ecb) durchgeführt, die über langjährige Kompetenz im Bereich von Energiekonzepten verfügt.

Nach dem positiven Beschluss im Gemeinderat wird nun in einem nächsten Schritt ein geeigneter Partner für die Umsetzung des Projekts gesucht.

Fernwärmenetz Gräfelfing GmbH
Freihamer Str. 4b
82166 Gräfelfing
Telefon 089 / 85 82 96
info@fernwaermenetz-graefelfing.de
www.fernwaermenetz-graefelfing.de

Kommunalwahl 2020
Integriertes Verkehrskonzept
Baustellenplan
Little Bird
Button Bürgerhaus
Button Gemeindebücherei
Button Würmtalinsel
Button Gemeindestiftung
Button Rudolf und Maria Gunst-Haus
Button Gemeindebau